Astrid Hoko – verdammt musikalisch
Sie tauscht Kurzgeschichten gegen das Mikrofon und startet vom Pop-Art-Atelier direkt auf
die Bühne: Astrid Hoko startet als Sängerin durch. In einem exklusiven Interview spricht sie
mit uns über das Musikmachen, kreatives Schaffen und die klassische Sinnfrage.
Interviewer: Astrid, du hast schon so viele Hüte auf – Autorin, Künstlerin, Forscherin.
Warum jetzt Musik?
Astrid Hoko: Ja, das stimmt, für meine Hüte brauche ich mittlerweile einen eigenen
Schrank. Aber das ist genau der Grund, warum ich den Reset-Knopf gedrückt habe: Ich
möchte das Alte hinter mir lassen. Das ist ein Neubeginn. Die Musik war ja immer da, nur
habe ich nicht professionell daran gearbeitet. Irgendwann habe ich gemerkt, dass die Musik
für mich mehr werden kann als ein Hobby. Dass Musik eigene Geschichten schreibt und
Bilder zeichnet, die einzigartig sind, und da kam der Glaube daran, dass ich das auch kann,
also das Musikmachen.
Interviewer: Was hat es mit deinem neuen Künstlernamen Astrid Hoko auf sich?
Astrid Hoko: Die meisten Leute kennen mich ja entweder unter meinem bürgerlichen
Namen oder als „Lady Minki“, obwohl letzteres ja eigentlich der Name meiner Pop-Art-Marke
war. Das hat sich über Social Media irgendwie so verfestigt, aber ich habe damit
abgeschlossen. Die Musik ist meine Zukunft und der Name Astrid Hoko passt ganz gut. Er ist
kurz und prägnant, ich mag ihn.
Interviewer: Welche musikalischen Einflüsse haben dich geprägt?
Astrid Hoko: Alles Mögliche, ich höre ja alles quer durch die Bank.
Interviewer: Du kommst als Künstlerin ursprünglich aus einer rein visuellen Welt. Wie
verbindet sich das klassische Bild mit einem Song?
Astrid Hoko: Bei mir gibt’s nie nur Ton oder nur Bild — jedes Lied ist visuell geprägt. Ich
glaube, das geht automatisch. Weil beim Musikhören natürlich auch Emotionen aufkommen
und Bilder im Kopf entstehen. Manchmal sind es Erinnerungen. Manchmal sind es neue
Bilder. Es gibt hier keine Grenzen.
Interviewer: Gibt es eine Botschaft, die du mit deiner Musik transportieren willst?
Astrid Hoko: Es darf in der Musik keine Tabus geben. Musik verbindet die Menschen, da
darf man auch unliebsame Dinge und Wahrheiten ansprechen.
Interviewer: Deine Debütsingle Obstkorb sorgt bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart für
viel Gesprächsstoff. Wie ist der Song entstanden?
Astrid Hoko: Die Idee ist mir gekommen, als ich über meine Erfahrungen am Arbeitsmarkt
nachgedacht habe. Ich hab das in Gesprächen mit Anderen immer schnell gemerkt, dass ich
nicht die Einzige bin, die so empfindet, dass viele Menschen das Gleiche denken, aber dass
einem irgendwo die Hände gebunden sind, so etwas direkt auszusprechen. Man hat halt
Angst vor den Konsequenzen und dem wollte ich mich nicht länger unterwerfen. Obstkorb
ist der ehrlichste Song übers Arbeiten.
Interviewer: Wie sollen Fans dich am besten unterstützen?
Astrid Hoko: Indem sie meine Musik hören und bitte auch kaufen. Es freut mich auch sehr,
wenn sie aktiv auf Social-Media mit dabei sind: Liken, teilen, kommentieren. Ich bin für jede
Unterstützung dankbar und erscheine sie als noch so klein.
Interviewer: Was sind deine nächsten fixen Termine?
Astrid Hoko: Am 19. September erscheint meine Debütsingle „Obstkorb“. Ich würde mich
freuen, wenn die Leute sie hören, mitsingen und kaufen. Alles Infos dazu gibt’s auf meiner
Website.
