Bigbank Sparzinsen in Österreich: Tagesgeld und Festgeld im Überblick

Die Bigbank zählt in Österreich zu den auffälligeren Online-Anbietern für Sparerinnen und Sparer, die auf Tagesgeld oder Festgeld setzen möchten.

BIGBANK Angebot im Zins Vergleich 2026


WICHTIG: Alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten!

Das liegt vor allem an einer klaren Kombination aus attraktiven Zinssätzen, kostenloser Kontoführung und einem rein digitalen Ablauf. Beim Tagesgeld nennt Bigbank aktuell einen Neukunden-Bonuszinssatz von 2,25 Prozent für drei Monate, danach gilt ein regulärer Zinssatz von 2,05 Prozent. Beim Festgeld wirbt die Bank mit Zinssätzen bis zu 2,70 Prozent. Für österreichische Kundinnen und Kunden ist das vor allem dann interessant, wenn sie Geld flexibel parken oder für eine fixe Laufzeit mit planbarem Zinssatz anlegen möchten.

Der größte Vorteil des Bigbank-Zinsangebots ist die einfache Struktur: Tagesgeld für Flexibilität, Festgeld für Zinssicherheit. Dazu kommt, dass die Kontoeröffnung online funktioniert und kein kompletter Bankwechsel notwendig ist. Wer bereits ein bestehendes Girokonto bei einer anderen Bank hat, kann dieses als Referenzkonto nutzen und die Bigbank-Anlage ergänzend verwenden. Genau das macht das Angebot für viele Sparer praktisch, die keine neue Alltagsbank suchen, sondern ein separates Zinskonto.

Überblick

Produkt Wichtige Details Vorteil für Sparer
Tagesgeld Neukunden-Bonuszins für 3 Monate, danach variabler Standardzins Geeignet für flexible Rücklagen und kurzfristig verfügbares Geld
Festgeld Fixe Laufzeit, fixer Zinssatz, Zinsauszahlung jährlich oder am Laufzeitende Geeignet für planbare Zinserträge ohne laufende Marktschwankungen
Kontoführung Kostenlos Kein Gebührenabzug vom Zinsertrag
Einlagensicherung Bis 100.000 Euro pro Person Wichtiger Sicherheitsrahmen für klassische Spareinlagen
Eröffnung Online über das Selbstbedienungsportal Kein Filialtermin, kein komplizierter Kontowechsel

Warum Bigbank für österreichische Sparer trotz Auslandsbank interessant sein kann

Bigbank ist keine klassische österreichische Filialbank, sondern ein digitaler Anbieter mit estnischem Hintergrund, der in Österreich grenzüberschreitend Sparprodukte anbietet. Genau das ist für viele Sparer kein Nachteil, sondern sogar ein praktischer Vorteil. Wer nicht das tägliche Girokonto wechseln will, sondern nur bessere Sparzinsen sucht, braucht meist keine Alltagsbank mit Filialnetz, sondern ein funktionierendes Produkt, einen klaren Online-Ablauf und ein Sicherheitsniveau, das verständlich und nachvollziehbar ist.

Die Bigbank positioniert sich genau in diesem Bereich. Sie ist in Österreich seit 2010 aktiv, bietet deutschsprachigen Kundendienst und konzentriert sich hier auf Sparprodukte statt auf ein breites Alltagsbanking. Dadurch ist das Angebot übersichtlich: Man eröffnet kein neues Haushaltskonto für den täglichen Zahlungsverkehr, sondern gezielt ein Anlageprodukt für Reservegeld oder planbar gebundenes Kapital.

Was die Bigbank genau ist

Bigbank ist eine estnische Bank mit mehr als 30 Jahren Erfahrung und Geschäftstätigkeit in neun europäischen Ländern. Für den österreichischen Markt arbeitet sie als grenzüberschreitender Anbieter. Das bedeutet in der Praxis: Österreichische Kundinnen und Kunden können die Sparprodukte online nutzen, auch wenn die Bank selbst ihren Ursprung nicht in Österreich hat. Für viele ist genau diese Spezialisierung interessant, weil sie zeigt, dass Bigbank in Österreich nicht als Vollbank für alles auftritt, sondern sehr fokussiert Sparprodukte anbietet.

Wer nach einem Hintergrund zur Bank sucht, sollte die Struktur nüchtern lesen: Bigbank ist kein junges Fintech ohne Historie, sondern ein seit vielen Jahren bestehendes Kreditinstitut mit europäischer Präsenz. Gleichzeitig bleibt sie aus Kundensicht eine Online-Bank. Wer also ein dichtes Filialnetz oder klassische Schalterwege erwartet, wird hier nicht das typische Modell einer österreichischen Hausbank finden. Wer dagegen bewusst digital sparen möchte, findet eine eher schlanke, direkte Struktur.

Die Vorteile beim Bigbank-Tagesgeld

Das Tagesgeld ist der flexible Teil des Angebots. Der größte Vorteil liegt darin, dass das Geld nicht für Jahre gebunden wird. Gerade für Notgroschen, Zwischenreserven, Steuerpuffer, Rücklagen für Reparaturen oder geparktes Kapital zwischen zwei Entscheidungen ist Tagesgeld für viele die praktischste Sparform.

Bei Bigbank kommt dazu ein klar kommunizierter Neukunden-Bonuszins für die ersten drei Monate und danach ein regulärer Zinssatz. Das ist für neue Kundinnen und Kunden interessant, die einen höheren Einstiegszins mitnehmen möchten, aber gleichzeitig wissen sollten, dass Tagesgeld immer ein variables Produkt bleibt. Der Zinssatz kann sich also ändern. Genau darin liegt der Unterschied zum Festgeld: Tagesgeld bietet mehr Beweglichkeit, aber weniger langfristige Zinssicherheit.

Praktisch wichtig ist auch, dass das Tagesgeldkonto nicht als Girokonto gedacht ist. Es dient nicht für den normalen Zahlungsverkehr, sondern für Ein- und Auszahlungen zwischen Bigbank und dem persönlichen Referenzkonto. Das macht das Produkt übersichtlich. Es ist also kein Konto für Daueraufträge, Kartenzahlungen oder Alltagseingänge, sondern ein klassisches Zinskonto.

Die Vorteile beim Bigbank-Festgeld

Das Festgeld ist der planbare Teil des Angebots. Wer schon weiß, dass ein bestimmter Betrag für eine fixe Zeit nicht gebraucht wird, findet im Festgeld meist die ruhigere Lösung. Der größte Vorteil ist hier die Zinssicherheit: Der Zinssatz steht für die vereinbarte Laufzeit fest und schwankt nicht mit jeder Marktbewegung.

Bigbank wirbt in Österreich aktuell mit Festgeldzinsen bis zu 2,70 Prozent. Dazu kommt, dass die Zinsen laut Website entweder jährlich oder bei Vertragsende ausbezahlt werden können. Für Sparer ist das je nach Ziel sinnvoll: Wer laufende Zinszuflüsse mag, schaut eher auf jährliche Auszahlung. Wer am Ende der Laufzeit gesammelt über Betrag und Zinsertrag verfügen möchte, findet die Auszahlung bei Vertragsende oft praktischer.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Klarheit des Produkts. Festgeld ist kein Spekulationsprodukt, sondern eine einfache Vereinbarung: bestimmter Betrag, feste Laufzeit, fixer Zinssatz. Gerade in Phasen sinkender Marktzinsen kann das attraktiv sein, weil man sich einen Satz für die Laufzeit sichert und nicht auf spätere Anpassungen warten muss.

Wie sicher sind Einlagen bei Bigbank?

Für viele österreichische Sparer ist das die wichtigste Frage. Die zentrale Antwort lautet: Spareinlagen bei Bigbank fallen unter die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Person. Dieser Sicherungsbetrag ist in der EU harmonisiert. Für Bigbank ist dabei das estnische Sicherungssystem relevant, weil die Bank aus Estland stammt.

Für konservative Sparer ist das ein wichtiger Punkt: Rechtlich handelt es sich nicht um ein ungesichertes Sparmodell, sondern um eine klassische gesetzlich geschützte Bankeinlage im europäischen Rahmen. Die 100.000-Euro-Grenze gilt pro Einleger und Bank. Wer darunter bleibt, bewegt sich damit im üblichen EU-Sicherungsrahmen für Spareinlagen.

Wichtig ist aber auch, Sicherheit richtig einzuordnen. Einlagensicherung bedeutet Schutz bis zur gesetzlichen Grenze, nicht dass jede beliebige Summe unbegrenzt abgesichert wäre. Wer höhere Beträge parken möchte, sollte deshalb generell über Verteilung auf mehrere Banken nachdenken. Gerade bei Bigbank ist das zusätzlich relevant, weil die österreichischen Tagesgeld-Bedingungen festhalten, dass für Guthabenteile über 100.000 Euro keine Zinsen gezahlt werden.

Wie einfach ist die Kontoeröffnung bei Bigbank?

Die Kontoeröffnung ist auf Einfachheit ausgelegt. Laut den österreichischen Vertragsbedingungen läuft die Verwaltung über ein Selbstbedienungsportal. Dort kann der Kunde den Vertrag abschließen, Informationen zum Konto einsehen und Auszahlungsaufträge erteilen. Praktisch bedeutet das: Wer digital vertraut ist, braucht in der Regel keinen Filialtermin und keinen klassischen Papierprozess wie bei einer alten Sparbuchlogik.

Ein sehr wichtiger Punkt ist das Referenzkonto. Bigbank verlangt für das Tagesgeld ein persönliches Referenzkonto, das auf den Namen des Kunden bei einer österreichischen Bank oder einem von Bigbank akzeptierten Kreditinstitut geführt wird. Genau das macht den Einstieg für viele leichter. Man muss nicht das bestehende Girokonto auflösen oder den gesamten Zahlungsverkehr umstellen. Stattdessen nutzt man das vorhandene Konto als Anker und verschiebt nur den Anlagebetrag zur Bigbank.

Das ist aus Kundensicht oft bequemer als ein echter Bankwechsel. Eigentlich handelt es sich eher um eine Ergänzung zur bisherigen Bankbeziehung als um einen vollständigen Umzug. Wer bereits ein Hauptkonto bei einer österreichischen Bank hat, kann Bigbank daneben als Zinslösung nutzen.

Wie schnell kommt man wieder an sein Geld?

Beim Tagesgeld ist genau das ein Kernpunkt. Laut den österreichischen Bedingungen kann der Kunde den Anlagebetrag jederzeit ganz oder teilweise erhöhen oder verringern. Auszahlungen werden auf das Referenzkonto überwiesen und sollen spätestens innerhalb von drei Bankarbeitstagen nach Eingang des Auszahlungsauftrags erfolgen. Für ein Tagesgeldkonto ist das ein realistischer, klarer Rahmen.

Das heißt: Das Geld ist nicht sekundenschnell wie auf einem Girokonto verfügbar, aber es ist auch nicht langfristig blockiert. Für Rücklagen ist das in der Praxis meist ausreichend. Wer Geld täglich verfügbar halten will, aber nicht unbedingt in Echtzeit, bekommt damit eine brauchbare Balance zwischen Zins und Flexibilität.

Beim Festgeld ist die Lage naturgemäß anders. Dort ist die Anlage auf eine feste Laufzeit ausgerichtet. Das Produkt ist also nicht für Geld gedacht, das man spontan brauchen könnte. Die Idee ist gerade, dass man für die Bindung einen fixen Zinssatz erhält.

Was man beim Festgeld zusätzlich beachten sollte

Festgeld ist einfach, aber nicht völlig folgenlos vorzeitig auflösbar. In den aktuellen Festgeld-Bedingungen steht, dass eine vorzeitige Beendigung nur in den gesetzlich vorgesehenen Fällen möglich ist und dabei eine Kompensation verrechnet werden kann. Das ist wichtig, weil Festgeld nur dann wirklich sinnvoll ist, wenn der Anlagebetrag während der Laufzeit voraussichtlich nicht gebraucht wird.

Positiv ist allerdings, dass die Bedingungen auch digitale Verwaltungsschritte vorsehen. Änderungen rund um das Produkt und bestimmte Einstellungen können über das Selbstbedienungsportal erfolgen. Außerdem gilt bei Fernverträgen ein gesetzlich relevantes Rücktrittsrecht innerhalb von 14 Tagen. Das ist für Online-Abschlüsse ein wichtiger Verbraucherschutzpunkt.

Ist der Wechsel zu Bigbank kompliziert?

Für viele nicht. Der Hauptgrund: Es ist kein klassischer Kontowechsel wie bei einem Girokonto mit Lastschriften, Daueraufträgen, Karten und Arbeitgeberzahlungen. Bigbank tritt bei Tagesgeld und Festgeld eher als zusätzliche Sparplattform neben der bestehenden Bank auf. Gerade dadurch ist der Einstieg einfacher.

Praktisch läuft der Wechsel für viele Sparer so: bestehendes österreichisches Girokonto behalten, Bigbank online eröffnen, Referenzkonto hinterlegen, Geld überweisen, fertig. Das ist deutlich schlanker als ein vollständiger Bankumzug. Wer nur bessere Sparzinsen sucht, bekommt so eine einfache Lösung ohne großen Alltagsumbau.

Ein Punkt, den österreichische Sparer beachten sollten

Ein wichtiger Detailpunkt ist die steuerliche Behandlung. In den aktuellen österreichischen Festgeld-Bedingungen hält Bigbank ausdrücklich fest, dass der Kunde für die Zahlung anfallender Steuern verantwortlich ist, weil diese nicht automatisch von der Bank abgezogen werden. Für österreichische Sparer bedeutet das: Man sollte nicht nur auf den Zinssatz schauen, sondern auch darauf, dass die steuerliche Abwicklung nicht so bequem läuft wie bei einer steuereinfachen österreichischen Bank.

Das ist kein Ausschlussgrund, aber ein Punkt für den ehrlichen Gesamtvergleich. Wer maximale Bequemlichkeit möchte, achtet oft besonders auf Steuereinfachheit. Wer dagegen bereit ist, bei guten Konditionen etwas mehr Eigenverantwortung zu übernehmen, wird diesen Punkt anders gewichten.

Für wen Bigbank besonders gut passen kann

  • Für Sparer mit bestehendem Girokonto bei einer anderen Bank, die kein neues Alltagskonto brauchen, sondern bessere Sparzinsen suchen.
  • Für Menschen mit Reservegeld, die Tagesgeld flexibel parken möchten, aber dennoch Zinsen erwarten.
  • Für planungsorientierte Sparer, die beim Festgeld einen fixen Zinssatz für eine bestimmte Laufzeit sichern möchten.
  • Für digital affine Nutzer, die Kontoeröffnung und Verwaltung lieber online als in der Filiale erledigen.

Wann eher Vorsicht sinnvoll ist

Weniger passend ist Bigbank für Personen, die eine klassische österreichische Hausbank mit Schalter, Girokonto, Karte und kompletter Alltagsabwicklung suchen. Auch wer nur steuereinfache Lösungen möchte, sollte genauer hinschauen. Und wer Beträge deutlich über 100.000 Euro parken will, sollte die Einlagensicherung und Zinsgrenzen besonders bewusst einordnen.

Fazit

Die Bigbank kann für österreichische Sparer eine interessante Kombination aus attraktiven Tagesgeld- und Festgeldzinsen, einfacher Online-Eröffnung und solider gesetzlicher Einlagensicherung sein. Besonders stark ist das Angebot dort, wo kein kompletter Bankwechsel gewünscht ist, sondern eine zusätzliche Sparlösung neben dem bestehenden Girokonto. Genau darin liegt einer der größten praktischen Vorteile.

Wer flexibel bleiben möchte, schaut eher auf das Tagesgeld. Wer Zinssicherheit für eine feste Laufzeit möchte, eher auf das Festgeld. Die Sicherheit über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro ist ein wichtiger Pluspunkt. Gleichzeitig sollte man ehrlich sehen: Bigbank ist für österreichische Kundinnen und Kunden vor allem eine digitale Sparbanklösung, keine klassische Alltagsbank. Wer genau das sucht, findet hier ein Angebot, das klar, fokussiert und vergleichsweise unkompliziert aufgebaut ist.

Wichtig: Details bitte direkt beim Anbieter prüfen, dies ist ein allgemeiner Informations-Text!

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Verfasst von Redaktion

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